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Buchtipp
Bewertung: 5 von 5 Punkten
Fazit:
Rezepte und Menüvorschläge sowie Gedanken und Gedichte des Schweizer Kochkünstlers für die goldene Jahreszeit.
Buchkritik von Martina Tschirner.
Auch in diesem Band seiner Jahreszeitenreihe bleibt Oskar Marti seiner Kochphilosophie treu, klassische Küche mit wild Gewachsenem zu kombinieren.
Den endlich reifen Wildfrüchten, wie Eberesche, Sand- und Schlehdorn, Holunder und Preiselbeeren widmet er sich in diesem Buch ausführlich. Und beschreibt, wie sie sich zu Sirups, Marmeladen, Weinen, Likören und besonderen Süßspeisen verarbeiten lassen.
Natürlich weiß der Schweizer Kochkünstler auch mit den umsonst wachsenden Pilzen Besonderes anzufangen. Er kombiniert sie z.B. mit herbstlichen Kürbis in einer Terrine und serviert Holunderchutney dazu.
Weitere Themen von “Chrüter-Oski”: Nüsse und Kastanien, Stachys, Quitten und Pastinaken, Wildgerichte und Martinsgans.
Wie in den anderen Bänden auch hat Oskar Marti zudem ein Geburtstagsmenü für jedes Sternzeichen kreiert. Hier die Speisenfolge, mit der er Skorpione verwöhnen würde: Fenchel-Chicorée-Salat mit Weizenkeimlingen und gebratenen Wachtelbrüstchen, Garnelensuppe mir Pastazien, blaues Kartoffelwunder mit braisiertem Kalbsfuß und Herbsttrompeten, schwarzweißes Filet auf Rahmspinat mit Preiselbeeren, frische Feigen an Holundersauce mit Kastanienmousse. Schmeckt sicher nicht nur im November Geborenen!
Meine Meinung: Das perfekte Buch für herbstlich-natürliche Küche.
Details
- Titel
- Herbst in der Küche. Ein Poet am Herd
- Seitenzahl
- 167
- Bindeart
- gebunden
- Erscheinungsjahr
- 1994
- Autoren
- Oskar Marti
- Verlag
- Hallwag im Gräfe und Unzer Verlag / München
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Herbst in der Küche. Ein Poet am Herd
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